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NZZ Live

Inhalte neu entdecken, Hintergründe ausleuchten, den Horizont erweitern.

Die Redaktionen der NZZ (u.a. «Neue Zürcher Zeitung», «NZZ am Sonntag», «NZZ Geschichte», «NZZ Format») laden zum Denken und Diskutieren ein und vertiefen in unregelmässigen Abständen interessante und relevante Themen bei Diskussionen und Gesprächen im Bernhard Theater. Dabei treffen Sie auf spannende Persönlichkeiten, renommierte Experten und fachkundige NZZ-Redaktor:innen. Gleichzeitig ermöglichen wir Ihnen persönliche Begegnungen und Dialog mit Gleichgesinnten.

Tickets sind nicht beim Bernhard Theater, sondern direkt via NZZ erhältlich.

Termine & Tickets

April 2026

Mo

13

Apr
19.30

NZZ Live

NZZ Live mit Jonathan Meese - Tickets via NZZ

Di

21

Apr
19.30

NZZ Live

NZZ Live mit Richard C. Schneider - Tickets via NZZ

Mai 2026

Di

12

Mai
19.30

NZZ Live

NZZ Live mit Andreas Caminada - Tickets via NZZ

Mo

18

Mai
19.30

NZZ Live

NZZ Live mit Sacha Wenk - Tickets via NZZ

Juni 2026

Mo

08

Jun
19.30

NZZ Live

Inhalte neu entdecken, Hintergründe ausleuchten, den Horizont erweitern.

13.04.26: NZZ Live mit Jonathan Meese

Jonathan Meese – Zwischen Kunst und Ideologie

Jonathan Meese ist einer der eigenständigsten, vielschichtigsten und radikalsten Künstler seiner Generation. Maler, Bildhauer, Performer, Bühnenbildner und Denker: sein Werk entzieht sich­ klaren Zuschreibungen und entfaltet seine Wirkung gerade aus der unbedingten Freiheit, mit der er Kunst als Lebensform versteht.

In Tokio geboren und Deutschland aufgewachsen vereint Meese unterschiedliche kulturelle Prägungen und Bildwelten. In seinen Arbeiten verbindet er Mythos, Geschichte und Popkultur zu einer dichten, expressiven Bildsprache. Zentral ist dabei sein immer wieder formuliertes Leitmotiv der «Diktatur der Kunst», ein künstlerisches Plädoyer für Autonomie, Imagination und die Überordnung der Kunst über Ideologie, Moral und Macht.

Jonathan Meese versteht Kunst als beschwörendes Ritual: Worte werden zu Formeln, Gesten zu Zeichen, der Künstler zum Magier einer eigenen, konsequent durchgehaltenen Welt. Diese Haltung macht sein Werk ebenso kraftvoll wie polarisierend. Dass Meese neben seiner grossen künstlerischen Bedeutung auch eine bewusst provokative Seite pflegt, gehört zu dieser Haltung, sie ist jedoch stets Teil eines grösseren künstlerischen Anspruchs: Kunst kompromisslos ernst zu nehmen.

Doch was steckt hinter dieser Radikalität? Was treibt ihn an, und was will er mit seiner Kunst bewirken? Ein Gespräch mit Peer Teuwsen, Leiter Kultur «NZZ am Sonntag». 

Bild: © Jana Edisonga 

Teilnehmende:
Jonathan Meese Künstler
Peer Teuwsen Leiter Kultur «NZZ am Sonntag»

Tickets und weitere Infos via NZZ

21.04.26: NZZ Live mit Richard C. Schneider

Chronist des Nahen Ostens

Er ist einer der profundesten Kenner des Nahen Ostens: Seit Jahrzehnten berichtet der NZZ-Autor, ehemalige ARD-Korrespondent und «Spiegel»-Bestseller-Autor Richard C. Schneider über Israel und die gesamte Region. Seine Analysen beruhen auf jahrzehntelanger Nähe und Recherche zur Region – und auf den Geschichten, die er vor Ort erlebt und dokumentiert hat.

Bei «NZZ Geopolitik live» spricht er mit dem Podcast-Host David Vogel über die Komplexität der gegenwärtigen Lage. Schneider ordnet die jüngsten Entwicklungen ein, liefert Hintergründe und Einschätzungen und diskutiert mögliche Szenarien. Unbestritten ist, dass im Nahen Osten eine neue Ära beginnt – doch wie könnte sie aussehen? Und welchen Einfluss haben die Verwerfungen der letzten Zeit auf die geopolitische Lage?

Zudem gibt Schneider persönliche Einblicke in seine Arbeit als Journalist in einer Region, die seit der Staatsgründung Israels 1948 nicht zur Ruhe kommt. Nun ist er aus der Krisenregion wieder zurück in Europa. Was bedeutet das für ihn, und wie erlebt er es heute?

Im Anschluss an die Veranstaltung findet eine Signierstunde mit Richard C. Schneider statt.

Teilnehmende
Richard C. Schneider
 Langjähriger Nahostkorrespondent
David Vogel Redaktor NZZ Podcast

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12.05.26: NZZ Live mit Andreas Caminada

Wofür ich brenne – Andreas Caminada über die Liebe

In der Gesprächsreihe «Ein Interview über die Liebe, denn wir finden, sie kommt zu kurz» ist der Schweizer Michelin-Sterne-Koch Andreas Caminada zu Gast. Nicht umsonst heisst es: Liebe geht durch den Magen.

Seit der Übernahme des Schloss Schauenstein in Fürstenau hat er dort eine Küche etabliert, die weit über die Grenzen hinaus Beachtung erfährt. Seine Arbeit steht für eine besondere Form der Liebe: zur Küche als Ausdruck von Kultur, zur Präzision und zum langfristigen Aufbau von Menschen und Ideen. Caminadas Weg erzählt von Hingabe, Neugier, der Weiterentwicklung von Traditionen und von der Frage, was es heisst, über Jahre hinweg für eine Sache zu brennen, ohne sich daran zu verbrennen.

Unter der Moderation von Sacha Batthyany gibt Andreas Caminada Antworten auf folgende Fragen: Woran erkennt man den Punkt, an dem Hingabe in Selbstaufgabe kippt? Wie lebt es sich mit der Spannung zwischen familiärer Nähe und beruflicher Verpflichtung? Was kocht ein Sternekoch seinen Kindern, wenn er ihnen zeigen will, dass er sie liebt? Welche Art von Beziehung zu Mitarbeitenden ist heute notwendig, um gemeinsam Exzellenz zu erreichen?

Diese Gesprächsreihe über die Liebe ist unser persönlichstes Format, es sind Gespräche auf Augenhöhe ohne starres Korsett. Gespräche, wie wir sie sonst nur zu Hause im Wohnzimmer – oder in diesem Fall in der Küche - führen. Sie lädt dazu ein, offen über die Liebe nachzudenken und den Blick auf Partnerschaft neu zu schärfen.

Teilnehmende:
Andreas Caminada Koch und Unternehmer
Sacha Batthyany Redaktor «NZZ am Sonntag»

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18.05.26: NZZ Live mit Sacha Wenk

Shaolin, Sinn und Selbstbeherrschung – Sacha Wenk im Gespräch

Körperliche Selbstbeherrschung, mentale Disziplin und ein klarer Fokus – Eigenschaften, die in der heutigen Leistungsgesellschaft gelobt werden. Viele Menschen suchen nach Orientierung, der inneren Ruhe oder einem neuen Verständnis von Stärke.

Wie können Disziplin, Geduld und Achtsamkeit erlernt und praktiziert werden? Welche Lehren lassen sich aus der Shaolin-Philosophie in unseren westlichen Alltag übertragen? Und wie findet man Klarheit in einer Welt der Ablenkung?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch Sacha Wenk, der in China aufwuchs und bereits als 17-Jähriger in den berühmten Shaolin-Tempel reiste, um in die Praxis des Kung-Fu und der zugrundeliegenden Philosophie einzutauchen. In seinem neuen Buch «Shaolin Life» erzählt er seine Geschichte – von strengen Routinen, körperlichen Grenzerfahrungen, mentalen Herausforderungen und davon, wie diese Erlebnisse sein späteres Leben geprägt haben. Gleichzeitig setzt er die jahrtausendealten Prinzipien des Shaolin-Kung-Fu in den Kontext der heutigen Zeit und sinniert, wie ein bewusstes und fokussiertes Leben in der Schnelllebigkeit gelingen kann.

Im Gespräch mit Katrin Büchenbacher, Auslandredaktorin mit Schwerpunkt Asien der «Neuen Zürcher Zeitung», gibt Sacha Wenk Einblicke in seinen Lebensweg, seine Zeit im Kloster und die Entstehung seines Buches. Die Veranstaltung lädt dazu ein, über innere Balance, Selbstführung und persönliche Entwicklung nachzudenken.

Bild: © Muriel Rieben

Teilnehmende:
Sacha Wenk Shaolin-Schüler und Autor
Katrin Büchenbacher Auslandredaktorin «Neue Zürcher Zeitung»

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08.06.26: NZZ Live mit Hannah Häffner

Hannah Häffner über Herkunft, Aufbruch und starke Frauenfiguren

Drei Frauen. Drei Generationen. Eine Familiengeschichte im Schwarzwald: Mit ihrem Roman «Die Riesinnen» hat Hannah Häffner einen Text geschrieben, der vor allem durch seine Sprache besticht. Bücher über starke Frauen gibt es viele – doch dieser Roman stellt seine Figuren nicht als Denkmäler hin, sondern begleitet sie auf ihrer Suche nach einem Ort im Leben.

Im Zentrum ihres neuen Romans stehen drei Generationen von Frauen aus einem Schwarzwalddorf, deren Leben über Jahrzehnte hinweg miteinander verflochten bleibt. «Die Riesinnen» erzählt von Müttern und Töchtern, von Erwartungen und Selbstbehauptung, von der Sehnsucht nach Freiheit und der Frage, wie sehr die eigene Herkunft das Leben prägt. Mit grosser erzählerischer Kraft zeichnet Häffner das Bild einer Dorfgemeinschaft, in der Tradition und Veränderung aufeinandertreffen.

Im Gespräch mit Peer Teuwsen, Leiter Kultur der «NZZ am Sonntag», spricht Hannah Häffner über die Entstehung ihres Romans und über ihre Figuren, denen sie mit grosser Neugier folgt. Wie erzählt man eine Familiengeschichte über drei Generationen? Welche Rolle spielt der Schwarzwald als literarischer Raum? Welche Bedeutung kommt der Heimat in ihrem Buch zu? Und warum interessieren sie besonders Frauen, die sich ihren eigenen Weg erkämpfen müssen?

Hannah Häffner wird aus «Die Riesinnen» lesen und im Anschluss an die Veranstaltung ihr Buch signieren.

Bild: ©Tanja Kernweiss

Teilnehmende:
Hannah Häffner Autorin
Peer Teuwsen Leiter Kultur «NZZ am Sonntag»

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