Huusfründe

 
Uraufführung

 
Präsentiert von

 
Autor
Lewis Easterman, Charles Lewinsky

 
Regie
Hubert Spiess

 
Mit

Elisabeth Schnell, Trudi Roth, Sylvia Lydi,  Vincenzo Biagi, Viola Tami & Erich Vock

Regie: Hubert Spiess

Bühnenbild: René Ander-Huber

Eine Produktion der spock productions gmbh, Hubert Spiess & Erich Vock


 
Beschreibung

Vergessen Sie die Golden Girls,  jetzt kommen die Platinum Ladies!

240 Jahre geballte Frauen-Power. Unter dieses Motto könnte man den neuesten Streich von „spock productions“ (Kleine Niederdorfoper) stellen.

Denn die 3 Protagonistinnen feierten erst kürzlich ihren achtzigsten Geburtstag oder sind nicht mehr weit davon entfernt. Und trotzdem sind sie jederzeit bereit für einen neuen Start. Oder für eine Liebesgeschichte. Wobei die Liebe ruhig auch mal eine aus der seligen Jugendzeit sein darf. Gefühle rosten schliesslich nicht.

 

Weder bei Gretli Huber (Trudi Roth), die als Viola Violetta einst Erfolge als Variététänzerin gefeiert hat (und je öfter sie sich daran erinnert, desto grösser werden die Erfolge). Und auch nicht bei Dora Gemperle (Elisabeth Schnell), die mit Gretli schon zur Schule gegangen ist und auch heute noch eifersüchtig auf sie werden kann.

Und dann ist da auch noch Edith Maria Altdorfer (Sylvia Lydi), von der zuerst niemand weiss, was sie eigentlich in diesem Mietshaus zu suchen hat. Ist sie verwirrt, fragen sich die andern, oder hat sie ein besonders interessantes Geheimnis?

 

Für die richtige Konfusion bei den drei älteren Damen sorgt  ein attraktiver Mann (Vincenzo Biagi). Oder sagen wir: ein Mann, der davon überzeugt ist, immer noch so attraktiv zu sein wie vor einem halben Jahrhundert. Er ist übrigens mit seinen 78, das „Küken im Korb“.

 

Damit das Durcheinander so richtig komplett wird, taucht auch noch Doras Enkelin (Viola Tami) auf. Ihre Probleme machen die ganze Situation auch nicht einfacher. Es gibt eben Dinge, für die reicht selbst die geballte Lebenserfahrung der älteren Generation nicht aus. Vor allem, weil der Herr von der Hausverwaltung (Erich Vock) auch immer im falschesten Moment vor der Türe steht. Und für den hat nun wirklich niemand Zeit.

 

Jeder der „Achtziger“ hat eine andere Methode, mit dem Älterwerden fertig zu werden. Aber wenn dann plötzlich unvorhergesehene Probleme auftreten, erweist sich bei allen, dass es zum Jungsein nie zu spät ist.

 

 

Szene aus Huusfründe